Crossmedial arbeiten
Crossmedia, Konvergenz, Trimedialität – so viele Schlagworte für einen Sachverhalt: Die Medienhäuser müssen ihre Abläufe und Strukturen ändern, um den aktuellen Anforderungen der Medienwelt gerecht zu werden.
Doch wovon reden wir eigentlich? Crossmedialität hat viele Facetten:
Crossmedialität kann sich auf die Ebene des Denkens, des Planens und des Recherchierens beziehen. Crossmedialität kann gemeinsam genutzte technische Systeme adressieren und somit auf der Ebene des Produzierens relevant sein. Crossmedialität kann auf die publizistische Schlagkraft abzielen und Crosspromotion, Verwertungsketten und synchronisierte Publikation umfassen. Crossmedialität verändert die Abläufe in einem Unternehmen und oft auch vorhandene Strukturen.
Deshalb: Was genau ist Ihr Ziel, wenn Sie von Crossmedialität reden?
Unsere Vorstellung von Crossmedialität
Crossmedialität im redaktionellen Zusammenhang ist der Prozess, bei dem – entsprechend der Stärken der einzelnen Medien – medienübergreifend gemeinsame Produkte geschaffen werden. Dabei bedienen sich die Medienmacher unterschiedlicher Ausspielwege und verbinden crossmedial die thematischen Aspekte miteinander.
Ziel ist die abgestimmte und konsistente Darstellung eines journalistischen Themas in unterschiedlichen Medien. Dabei fließen in das mehrmediale Storytelling und die Form der Zusammenarbeit der Redakteure, Autoren, Techniker, Marketingmitarbeiter und Entscheider die ökonomischen Bedingungen des einzelnen Medienunternehmens ein. Mehrmedialität erfordert Koordination zwischen den verschiedenen Medienbereichen sowie Kenntnisse in der Teamentwicklung und dem Projektmanagement.
Unser Angebot
Seit Jahren begleiten und beraten wir Sender und Verlage in ihren crossmedialen Prozessen. Wir verfolgen, analysieren und vergleichen bestehende Modelle und Lösungsansätze, von der großen BBC bis zum kleinen Landesstudio in Österreich. Aus dieser Erfahrung kennen wir die verschiedenen Ebenen crossmedialen Arbeitens. So unterschiedlich die Voraussetzungen sind – im Kern des Prozesses stehen meist ähnliche Aufgaben und Fragestellungen:

- Muss künftig jeder alles können?
- Muss jedes Thema und Produkt crossmedial abgestimmt werden?
- Wie kann die Information koordiniert werden?
- Wie können Workflows aufeinander abgestimmt oder integriert werden?
- Welche technischen Plattformen müssen integriert oder über Schnittstellen erreichbar gemacht werden?
- Welche Pilotprojekte bieten sich an?
- Welche Abläufe, Entscheidungswege und Strukturen sind angemessen?
- Welche Fähigkeiten brauchen die Mitarbeiter in diesem neuen Setting?
Und vor allem:
- Wie motiviere ich die Mitarbeiter, sich aktiv an diesem Veränderungsprozess zu beteiligen?
- Wie integriere ich Widerstände so, dass sie das Projekt unterstützen und fördern?
Wir begleiten Projekte auf allen Ebenen durch diesen Prozess – unter anderem durch Trainings, Workshops und Coachings.
Wie wir vorgehen
Jedes Projekt ist einmalig. Und deshalb bieten wir nicht nur einen Satz handwerklicher Trainings an, sondern auch unsere Erfahrung aus vielen Projekten, um Ihren Prozess ‚ökologisch’ zu gestalten – abgestimmt auf Ihre Situation, Ihre Ziele, Ihre Mitarbeiter.
Welches Format (Training, Workshop, Beratung, Coaching) das Richtige ist, entscheidet sich danach, wo ein Unternehmen im Prozess steht und was der nächste Schritt ist.
Sprechen Sie mit uns – wir sind gerne für Sie da!
